Bis heute haben die Arbeitgeber im öffentlichen Dienst kein Angebot für die Tarifverhandlungen gemacht. Es ist eine Lüge, dass die Haushaltslage keine Tariferhöhung erlaube. Damit zwingen sie die Arbeitnehmer zu Kampfmaßnahmen. Die Forderungen der Kolleginnen und Kollegen und ihrer Gewerkschaft ver.di sind maßvoll. Motivierte Betreuerinnen in Kindertagestätten und zuverlässige Angestellte in den Bürgerbüros sind nicht zum Nulltarif zu haben. Sie haben kein anderes Mittel als den Arbeitskampf, um die Arbeitgeber zu konstruktiven Tarifverhandlungen zu zwingen. Und sie benötigen jede Unterstützung, von den Parteien, von der Bevölkerung, aus der Privatwirtschaft. DIE LINKE. Kreisverband Pinneberg steht an ihrer Seite! Gute Arbeit braucht gutes Geld und gute Bedingungen. Das ist Voraussetzung für qualitativ hochwertige öffentliche Dienstleistungen und damit auch im Interesse der Bürgerinnen und Bürger. Wer auf dem Rücken der Beschäftigten spart, spart an der Versorgung der Bevölkerung.
Der öffentliche Dienst ist für eine solidarische, demokratische Gesellschaft unverzichtbar. Öffentliche Daseinsvorsorge gehört in die öffentliche Hand! Wir stehen konsequent zu kommunalen Betrieben, wie Kliniken, Abfallentsorgung oder Energieversorgung, und treten für die Rekommunalisierung der schon dem Bürgerwillen entzogenen Betriebe ein.