Demonstration der Friedensbewegung für den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan.
20. Februar 2010, 13.00 Uhr, Berlin, Bebelplatz
www.afghanistandemo.de
Das Friedensnetzwerk Kreis Pinneberg bietet Mitfahrgelegenheit: "Am Sonnabend, den 20. Februar 2010 um 7:15 Uhr treffen wir uns auf dem ADLER-Parkplatz in Halstenbek und fahren dann mit dem Bus über Hamburg, Dammtor, nach Berlin. Es gibt noch freie Platze (20 Euro, ermäßigt 12 Euro)." Wer noch mitfahren will melde sich umgehend unter 04123 6172 bei Helmut Welk.
DIE LINKE fordert:
Die Bundesregierung will mehr Soldaten nach Afghanistan schicken. Schon jetzt sind 4500 Bundeswehrangehörige Teil des Krieges in Afghanistan. Deutschland wird nicht am Hindukusch verteidigt – Deutschland führt Krieg am Hindukusch.
Immer mehr Menschen verlieren in diesem Krieg ihr Leben und ihre Gesundheit. Die Bombenabwürfe in Kundus zeigen die bittere Wahrheit. Auch deutsche Soldaten töten in Afghanistan.
Die Bundesregierung will mehr Soldaten. DIE LINKE will den Abzug der Bundeswehr. Statt kopflos immer mehr Militär und neue Waffen zu entsenden, will DIE LINKE, dass die Menschen in Afghanistan selbst über Frieden verhandeln. Ohne den Abzug der ausländischen Soldaten gibt es dafür keine Chance. DIE LINKE will, dass das Geld was jetzt noch für das Militär ausgegeben wird, für zivile Hilfe und Entwicklung zum Einsatz kommt.
Die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger unseres Landes will, dass die Bundeswehr zurückgeholt wird. Jede und jeder Abgeordnete, die oder der für einen Verbleib der Bundeswehr in Afghanistan stimmt, muss wissen, dass seine Stimme ein Todesurteil für die Menschen in diesem Land sein kann. DIE LINKE fordert, dass die Abgeordneten des Bundestages auf keinen Fall für die Erhöhung der Anzahl der Soldaten stimmen und stattdessen sich für den Abzug der Bundeswehr entscheiden.