Vor drei Jahren übernahm die Hamas, die weiterhin am Ziel der Vernichtung Israels festhält, die Macht im Gaza-Streifen. Seitdem blockiert Israel den Gaza-Streifen zu See und an Land und begründet das mit dem Schutz vor Waffen-schmuggel, Raketenbeschuss israelischen Territoriums aus dem Gaza heraus und Selbstmordattentätern.
Seit drei Jahren leiden die 1,5 Mio Einwohner des dicht bevölkerten und unterversorgten Gaza-Streifens unter den Folgen der Blockade.
Und auch nach diesen drei Jahren lebt die israelische Bevölkerung nicht in Sicherheit.
Nach dem Überfall auf einen Hilfskonvoi Anfang Juni, bei dem mindestens neun Menschen durch israelisches Militär getötet wurden, ist Israel international in die Isolation geraten. Vor wenigen Tagen erst debattierte der Bundestag auf Antrag der Linken über den Vorfall. Der Bundestag fordert – wie auch EU und UN – Israel auf, die Blockade Gazas aus humanitären Gründen zu beenden.
Harri Grünberg, der sich vor Kurzem in Israel aufhielt, spricht und diskutiert zu diesem Thema am 30. Juni in Industriemuseum Elmshorn, Catharinenstr. 1, 25335 Elmshorn
Harri Grünberg ist zusammen mit Wolfgang Gehrcke (MdB) und Jutta von Freyberg Autor des Buches „Die deutsche Linke, der Zionismus und der Nahost-Konflikt“, erschienen im PappyRossa Verlag.
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