Für Maßnahmen für eine bessere, Mensch und Umwelt schonende Mobilität in Wedel

Als Sofortmaßnahme für die Altsadt: Verlangsamung der Verkehre im Bereich der B431, zwischen der Kreuzung am Bahnhof bis Lülanden, Tempo 30 und Fahrradspuren sowie weitgehende LKW-Fahrverbote.

Die Ausweitung von Tempo-30-Zonen in ganz Wedel die Entscheidung treffen die AnwohnerInnen.

Straßenunabhängige Radwege, wo sie möglich und sinnvoll sind, ansonsten Fahrradstreifen auf allen Straßen, die dafür geeignet sind.

Ein Fahrradverleihsystem nach Hamburger Vorbild und kompatibel mit den Hamburger roten Rädern, das ganzjährig funktioniert und das eine echte Ergänzung und Alternative  zu existierenden Verkehrsmitteln darstellt. Die Kurzzeitnutzung muss wie in Hamburg kostenfrei sein.

Das derzeitige E-Rad Modell der Stadtwerke ist ein von Anfang an vorhersehbarer, teurer Flop. Die Fraktion Die Linke argumentierte und stimmte als einzige Fraktion dagegen und stattdessen für das „Hamburger Erfolgsmodell“, das die Deutsche Bahn auf Initiative von ADFC und LINKEN auch Wedel anbot.

Alternativen zum PKW, nur mit - nicht gegen die BürgerInnen

Eine wirkliche Verkehrsentlastung für ganz Wedel ist nur möglich, wenn mehr WedelerInnen bereit sind, ihren PKW weniger zu nutzen.

Das kann und soll Politik nicht verordnen, sondern im Dialog und in Mitbestimmung mit den BürgerInnen entwickeln.

Wedel benötigt mehr Busse und eine bessere Bus¬anbindung aller vorhandenen Wohngebiete, die nicht im Bereich der Buslinie 189 liegen.

Der Aus- und Neubau von Wohn- und Gewerbegebieten und die Gestaltung von Tourismus- und Erholungsbereichen ist von Beginn an nur mit mehr und vorbildlichem ÖPNV, Rad-, und Fußwegen zu planen, nur so ist weitgehende Verkehrsvermeidung und Verkehrsentlastung möglich.

Große Feste und auf Tourismus zielende Veranstaltungen sollten nicht mit großem zusätzlichen Parkplatzflächen, sondern mit gutem ÖPNV und Sonderbussen werben.

Tourismus für Wedel ist nur im Mensch, Stadt und Umwelt verträglichem Rahmen wünschenswert – eben als „sanfter Tourismus“.

Parkraumbewirtschaftung ist für uns nur denkbar, wenn sie keine „Bestrafung“ und weitere Abzockermaßnahme für die BürgerInnen Wedels bedeutet, nicht einfach eine weitere Einnahmequelle für die Stadt Wedel schafft, sondern preiswerte und gute, sozial-ökologische Alternativen des ÖPNV finanziert.

Die Linke (Bündnis) Wedel unterstützt die Bemühungen zur Umgestaltung der Bahnhofstraße in eine barrierefreie, fußgängerfreundliche Verweil-, Schlender-, und Einkaufs¬straße.

Weiterhin unterstützen wir die Einrichtung einer zweiten S-Bahn-Station im Bereich des Einkaufszentrums Rissener Straße. Sollte eine Kosten-Nutzen-Analyse eindeutig eher zugunsten von weiteren Buslinien sprechen, geben wir diesen den Vorrang.

Die Stadt Wedel sollte die Wiedereinrichtung von Nahversorgern („Tante Emma Laden“) fördern, so zum Beispiel dringend erforderlich im Bereich „Moorweg“.

Die Linke (Bündnis) Wedel streitet dafür, dass Wedel ein gutes Beispiel für eine neue, sozial-ökologische Verkehrs¬politik wird.